Ja zu allen Traktanden der Gemeindeversammlung vom 20. Juni
Die Hauptversammlung der FDP Küsnacht mit den statutarischen Geschäften und der bevorstehenden Gemeindeversammlung mit wenig kontroversen Themen hätte eigentlich kurz dauern können, es gab aber doch Gesprächsstoff. Neu fand die Versammlung im Säli des Ochsen statt, was der Stimmung eindeutig zuträglich war.
Rechnung/Budget der Partei und Vorstands-Wahlen gingen schnell über die Bühne, auch wenn die Zahlen angesichts der zurückliegenden Wahlkämpfe (Gemeinde und Kanton) ihre Spuren hinterlassen hatten. Speziell die letzten Wahlen - die für die FDP ja eher betrüblichen Kantonsratswahlen - gaben denn auch zu reden. Neben ehrlicher Selbstkritik wurde allgemein festgestellt, dass sich offenbar auch teilweise das Wahlverhalten geändert hat: viele "schnelle" und eingängige Themen im Gratiszeitungs-Telegrammstil beeinflussen das Wahlverhalten mehr als Partei- und v.a. auch seriöse Behördenarbeit ohne viel Publizität. Dem ist sicher verstärkt Rechnung zu tragen, ohne dass freisinnige Grundsätze der Popularitätshascherei geopfert wird. Es folgte ein kurzer Rückblick auf den im April durchgeführten FDP Behördenworkshop, anlässlich dessen das neue Gemeindegesetz unter die Lupe genommen wurde. Die Partei wird den grundlegenden staatspolitischen Fragen dieses neuen Gesetzes hohe Aufmerksamkeit schenken.
Die Traktanden der bevorstehenden Gemeindeversammlung fanden alle grosse Zustimmung. Bei der Verabschiedung der Jahresrechnung der Netzanstalt Küsnacht gab die Tarifpolitik zu reden, wurden doch im abgelaufenen Jahr in mehreren Bereichen hoheZuweisungen an die Spezialfinanzierungen vorgenommen. Die an die Kunden verrechneten Tarife müssen deshalb längerfristig unter verschiedenen Aspekten beobachtet werden. Etwas länger wurde über den Antrag der Schulgemeinde für das neue Konzept betreffend Informations- und Kommunikationstechnologien (Kreditantrag) diskutiert, ist es doch eine grössere Investition für die Schule. Neben technischen wurden auch Bedürnisfragen und kommerzielle Apsekte diskutiert, schlussendlich aber mit Befriedigung festgestellt, dass die Schule nun über ein entsprechendes Konzept verfügt, was eine solide Grundlage darstellt. Auch dieses Traktandum fand anschliessend Zustimmung.
Die FDP wird sich in der 2. Jahreshälfte wieder den anstehenden mittel- und langfristigen Themen der Gemeinde widmen, um frühzeitig einen liberalen Einfluss geltend machen zu können. Befriedigt konnte festgestellt werden, dass dieselbe "Uebung" vor 4 Jahren angesichts der zwischenzeitlich umgesetzten Themen (Zusammenschluss Werke, Hüttengraben, gesunde Finanzen dank Verhinderung von unnötigen Umzonungen, etc.) durchaus Früchte getragen hat.
Marc Lindt (10.06.2011)






